Tag Archives: Sommer

Wer sind die wahren Früchtchen?

14 Jul

Das Wetter spielt verrückt, der Sommer macht dieses Jahr auch Urlaub und sobald man sich versieht liegt man während der Sommerferien krank im Bett.

Eigentlich sollte man doch meinen, dass gerade im Sommer das Erkältungsrisiko geringer ist, bei dem ganzen Früchteangebot: Doch wer hilft unserem Immunsystem tatsächlich auf die Sprünge und hinter welchem Früchtchen verbirgt sich nur bunter Fruchtzucker?

Wir haben genauer geforscht…und dabei eine Liste mit euren Lieblingsobstsorten und deren Inhaltsstoffen aufgestellt – natürlich fokussiert auf Vitamin C. Aber auch die Kalorien haben wir mal mit aufgeführt, damit ihr nicht Gefahr lauft, eure Strandfigur zu gefährden.

Frucht Vitamin C [1] Kalorien [2][3]
Erdbeeren 65 mg 32 kcal
Süß-Kirschen 14 mg 52 kcal
Wassermelone 6 mg [4] 38 kcal
Mango 40 mg 60 kcal
Apfel 10-25mg 55kcal
Himbeere 35 mg 24 kcal
Brombeere 17 mg 46 kcal
Heidelbeere/ Blaubeere 30 mg 40 kcal
Johannisbeere 175 mg (schwarze), 25 mg (rot) 35 kcal
Nektarine 5,4 mg [5] 51 kcal
Pfirsich 10 mg 40 kcal
Aprikose 9 mg 40 kcal



Natürlich sind das alles nur Richtwerte und ihr werdet im Internet viele verschiedene Angaben finden, aber was sich nicht unterscheidet ist Folgendes:

  1. Johannisbeeren tauchen auf den meisten Top 10-Listen für Vitamin C auf.
  2. Überraschenderweise ist die Wassermelone kalorienreicher als beispielsweise Himbeeren.
  3. Zu den absoluten Kalorienspitzenreitern gehören Mango und Apfel.
  4. Unsere heiß geliebten Erdbeeren enthalten doch recht viel Vitamin C und bewegen sich eher im Kalorienmittelfeld.
  5. Insgesamt eher schlecht abgeschnitten haben Aprikosen/ Pfirsiche/ Nektarinen und Kirschen. Bei einem eher geringen Vitamin C-Gehalt haben sie einen doch recht hohen Kaloriengehalt.

Aber im Prinzip müsst ihr selbst entscheiden, wie ihr euch ernährt. Das Wichtigste ist nur, dass die Ernährung ausgewogen gestaltet ist, so kann man nicht nur Erkältungen, sondern auch anderen Krankheiten vorbeugen.

Also: Ran ans Obst!


[1]gartenakademie.rlp.de

[2] gesundheit.de

[3] fitnesswelt.de

[4] de.nutritiv.org

[5] obst-gemuese.at

Die Mücke – Das Imperium schlägt zurück

29 Aug

Wie sich vielleicht einige unter euch noch erinnern können, haben wir bereits im April die Mückensaison für eröffnet erklärt. Doch der große Ansturm blieb zunächst aus. Keine Stiche, kein nerviges Gesumme und auch nicht das unerträgliche Jucken waren zu spüren.  Es schien fast so als hätten die Mücken dieses Jahr das Weite gesucht.

Doch weit gefehlt! Wie sich nun herausstellte, gehörte dies zu einem groß angelegten Plan – Wir wurden getäuscht! Anstatt sich schon frühzeitig in die Offensive zu begeben, sammelten sie sich an Seen, Teichen und Gebüschen, um dort einen gut ausgefeilten Schlachtplan zu entwerfen. Nur um darauf zu warten, im richtigen Moment zuzuschlagen (oder vielmehr zuzustechen).

An diesen finsteren Orten wurden schlimme Pläne ausgehegt, die es vor allem in letzter Zeit gilt, in die Tat umzusetzen. Primäres Ziel sind offene Fenster, Terrassen und Balkons. Anstatt allein anzugreifen, werden Stoßtrupps gebildet (Mindestens vier Mücken). Zudem wurde eine Vielzahl von Mutantenmücken herangezüchtet. Diese sind doppelt so groß und dienen in aller erster Linie zur Ablenkung, um dem Stoßtrupp gefahrlos freie Bahn auf das Opfer zu gewährleisten. Inzwischen hat die großangelegte Invasion der Mücken begonnen und obgleich wir die Angriffsformation entschlüsseln konnten, schaffen es diese kleinen bis hummelähnlichen großen Biester auch immer noch, das letzte kleine Stückchen nackte Haut zu finden und uns erbarmungslos das Blut aus den Adern zu saugen.

Ihr seht, unsere Chancen stehen nicht sehr gut. Wir haben also nur noch eine Handvoll Chancen: Entweder wir ziehen auf den Mond, ziehen uns ein Astronautenanzug an oder warten einfach auf den Winter.

Post-it-Wahn in Paris

25 Aug

  1. Der Sommer dieses Jahr lässt ziemlich zu wünschen übrigen und braucht ein bisschen Farbe.
  2. Jeden Sommer macht ganz Paris Urlaub. Die Auftragslage ist dünn und die Büros sind geradezu leergefegt. Ergo: Der klägliche Rest der arbeitenden Bevölkerung langweilt sich ungemein und versucht sich die Zeit bestmöglich zu vertreiben.
  3. Die großen Glasfassaden in den Geschäftsvierteln haben eine doch eher bedrohliche und kalte Wirkung auf Passanten. Warum das alles nicht ein bisschen beleben?
  4. Wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt, nur Emails schreibt, Tabellen ausfüllt und Telefonate führt, kommt die Kreativität häufig zu kurz. Die Herausforderung der Phantasie ist dabei eine willkommene Abwechslung.
  5. Die ganzen Anzüge, Krawatten und diese arrogante Ernsthaftigkeit der großen Leute kann einem mit der Zeit schon auf den Wecker gehe. Das Kind in uns will auch von Zeit zu Zeit herauskommen und spielen.

Das sind 5 gute Gründe, die den derzeitigen Post-It-Wahn in Paris erklären könnten.

Alles fing an mit ein paar harmlosen, kleinen Post-Its. Diese kleinen, bunten Klebezettel haben mit der Zeit quasi jedes Büro der Welt erobert. Diese hilfreichen Erinnerungsstützen lassen sich auf vielerlei Oberflächen anbringen. Warum dann nicht auch mal an Fensterscheiben, dachten sich da die Pariser Büroleute und klebten die Notizzettel an ihre Glasscheiben. Irgendjemand stellte dann eines Tages fest, dass man daraus lustige Figuren machen kann und so war die Post-It-Figuren-Bewegung geboren.

Am Anfang gestaltete sich diese noch recht zögerlich. Nur durch genaues Hinsehen und Suchen konnte man kleine Gestalten an den Fenstern entdecken.

Doch die Idee gefiel. Und so schlossen sich mehr und mehr Pariser der Bewegung an.

Dabei reicht die Palette von Hello Kitty

bis zu Star Wars,

von Totenköpfen

bis hin zu kleinen Krebsen.

Und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So verfügen einige Häuser nur über ein paar kreative Büros.

Andere wiederum scheinen sich komplett in der Post-It-Gestaltung zu entfalten und pflastern ihre ganze Fassade mit den verschiedensten Motiven zu.

Aus der anfänglichen Schnapsidee ist inzwischen eine neue Kunstrichtung entstanden, die sich sogar als regelrechter Wahn entpuppen könnte. Denn obwohl diese Spielerei schon ein paar Wochen anhält, ist noch immer kein Ende in Sicht. Jeden Tag kommen neue Bilder hinzu und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Wir von den Bloggisten jedenfalls finden die Idee großartige und freuen uns auf unseren nächsten Spaziergang durch die neuen, bunten Bürofassaden.

 

Es regnet, wenn es regnen will…

5 Aug

… und wenn’s genug geregnet hat, so hört’s auch wieder auf.“ So zumindest besagt es ein altes, deutsches Kinderlied. Allerdings dürften wir uns diesen Sommer alle einig sein: Es hat definitiv genug geregnet! Trotzdem scheint der eher herbstartige Sommer, in diesem Jahr noch nicht genug zu haben und die Wolken wollen einfach nicht verschwinden.

Damit eure Stimmung aber nicht ganz verregnet und der Sommer nicht völlig „ins Wasser fällt“, haben wir uns mal wieder hingesetzt und überlegt, wie man die Zeit trotzdem spaßig verbringen kann.

Hier also unsere Tipps für die zahlreichen Regentage:

 

1. Klassisch

Wer kennt sie nicht: Die guten alten Brett- und Gemeinschaftsspiele. Mensch-ärgere-Dich-nicht, Monopoly  und Co. lassen uns geradezu nostalgisch werden und bringen Spaß für die ganze Familie. Natürlich kann man sich auch neue Dinge zu den Klassikern einfallen lassen, wie zum Beispiel mit verbundenen Augen spielen oder sich spezielle Strafen für die Verlierer ausdenken. Auch Spiele wie Twister und Activity sorgen immer wieder für gute Laune und gleichzeitig ein bisschen Bewegung in den eigenen 4 Wänden!

 

2. Kulturell

Natürlich kann man sich auch mit seriösen Dingen beschäftigen und gleichzeitig etwas für die intellektuelle Bildung tun. Museen, Theater und Opern bieten ein vielfältiges Angebot für verschiedene Geschmäcker.

Achtung! Häufig gibt es gerade für junge Leute und Studenten spezielle Tarife, die es auch dem kleinen Geldbeutel ermöglichen, sich kulturell zu bilden.

 

3. Künstlerisch

Auch wenn ihr glaubt, dass ihr wohl kaum zum Künstler geboren seid, kann man sich künstlerisch betätigen. Und wir reden hier nicht vom profanen Bildmalen oder einem Malkurs an der Volkshochschule. Wir reden hier von Fingerfarben oder auch Bodypainting. Diese künstlerische Betätigung erfordert viel Fingerspitzengefühl, körperliche Betätigung und natürlich Phantasie. Aber Vorsicht! Genügend Zeitung unterlegen und Teppichboden vermeiden!

 

4. Kreativ

Ihr könnt euch natürlich neben der Kunst auch noch anderweitig kreativ betätigen: Ein Kochkurs zum Beispiel. Oder ihr backt eurer Omi mal einen Kuchen, macht ein hinreißendes Dessert oder verwöhnt eure Mutter einfach mal. In der Welt der Küche ist der Phantasie keine Grenze gesetzt und wenn ihr einfach noch ein paar Freunde dazu holt, dann ist der Aufwand gleich nicht mehr so groß und das Essen danach macht viel mehr Spaß.

Auch basteln oder schreiben kann man bei so schlechtem Wetter. Denkt euch einfach etwas aus und haut vielleicht auch mal einen Nagel in ein Brett. Ganz wie aus der alten Schule könnt ihr ja ein Vogelhäuschen bauen oder euch eigene Mausefallen für den Garten ausdenken ;)

 

5. Musikalisch

Die Musik ist ein weites Feld. Da kann man Instrumente spielen, ein Lied zum Besten geben, tanzen oder sich einfach angucken, wie andere sich vor lauter Menschen zum Idiot machen :D Aber natürlich könntet ihr auch hier wieder, einen Tanzkurs besuchen oder einfach mit euren Freunden in eine Karaokebar gehen. Oder aber ihr macht ein Musikratespiel, bei dem zugehörige Filme oder Serien erkannt werden müssen nach einer Liedinterpretation oder ihr steckt einen Tischtennisball in den Mund und versucht, euren Mitspielern eine Bestmögliche Vorführung zu geben. In der Musik sind den Lachmuskeln und der Geselligkeit keine Grenzen gesetzt!

 

6. Modern

Die moderne Technik und die Medien bieten inzwischen derart viele Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, dass man die Brettspiele schon längst auf den Dachboden gestellt hat. Auf Geräten wie einer Playstation, X-Box, Wii oder auf dem iPad werden verschiedene Aktivitäten angeboten: Da geht es vom klassischen Videospiel, über Singwettstreite, Tanzspiele, Bandsimulationen, Fliegenklatschen, Angeln, bis hin zu diversen Quizspielen und sogar Mensch-ärgere-Dich-nicht und Schach in elektronischer Form! Vor allem in Gesellschaft können all diese Angebote sehr lustig werden. Wer nun Angst hat, dass man hier leicht zur „Couchpotato“ mutiert, sei beruhigt. Denn die meisten Anbieter verkaufen auch die verschiedensten Formen von Sportsimulationen und Bewegungsspielen.

 

7. Mach’s dir selbst!

Natürlich steht euch auch nix im Wege, euch selbst etwas ganz Neues auszudenken: Eine Art Schatzsuche im eigenen Haus, ein Putzwettstreit (hat den positiven Nebeneffekt von mehr Sauberkeit) oder ausgefallene Mutproben.

Um für mehr Sommer zu sorgen, könntet ihr auch einfach die Heizung voll aufdrehen, einen großen Sandhügel im Wohnzimmer aufschütten, eine UV-Lampe aufstellen und eine Strandbar aufbauen und euch so den Sommer einfach nach Hause holen.

Lasst eurer Kreativität und Phantasie einfach freien Lauf. Und wenn euch gar nichts einfällt, dann ruft eure Freunde an und schaut, ob die nicht vielleicht eine Idee haben.

Viele Städte verfügen zudem heute über Freizeitangebote, die man im Internet in Ruhe studieren kann und wo sich sicher etwas findet.

 

Und wenn hier nun immer noch nichts Anregendes für euch dabei war, dann setzt euch einfach ins Taxi, fahrt zum Flughafen und fliegt in den Süden, wo die Sonne scheint!

Sommer, Sonne, Sonnenschein

26 Jun

Letzte Woche Dienstag (21.06.) war Sommeranfang. Damit wurde wieder die Zeit der kurzen Hosen, knappen Tops und des Eis am Stiel eingeläutet.
Wer aber dabei seine Bikinifigur oder sein Sixpack wahren will, muss auf das Eis verzichten oder zumindest den Konsum drosseln. Die süße Alternative sind Früchte. Eine der beliebtesten ist hierbei die Wassermelone: Frisch, rot und vor allem saftig ist sie ein willkommener Durstlöscher an heißen Tagen.

Wassermelone
Doch woher kommt die Wassermelone eigentlich?

Die ursprüngliche Frucht stammt aus der Kalahari-Wüste in Afrika und schmeckt bitter. Sie wird als Tsamma-Melone bezeichnet und einige Pflanzen kann man heute noch dort finden. Die früheste Kultivierung der Pflanze reicht bis ca. 2000 v.Chr. zurück als die Ägypter die Pflanze anbauten. Auch aus Asien sind Aufzeichnungen über die Wassermelone aus dieser Zeit bekannt. Allerdings war die Wassermelone anderenorts lange unbekannt und kam erst mit der Moorinvasion im 13. Jahrhundert nach Europa.

Heute gibt es etwa 150 Sorten, die aber alle einen süßlichen Geschmack haben. Dabei ist es den Züchtern sogar gelungen, den Kerngehalt einiger Früchte auf nahezu 0% zu senken. Selbst die Formen können ganz unterschiedlich sein: So existieren zum Beispiel auch würfelförmige Wassermelonen. Auch haben sich ganze Wissenschaften über die Erkennung der richtigen Reifung und den korrekten Anbau entwickelt.
Und nun da euer Gehirn wieder mit ein paar wertvollen Informationen gefüttert ist, könnt euch auch richtige Nahrung gönnen: Also nichts wie ran an die Melonen!

Quellen: