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Mode für jedermann

5 Okt

Ob Magazine, Fernsehwerbung oder Plakate: Überall lächeln einem junge, hübsche und oftmals dünne Models entgegen. Perfekte Körper, perfekte Haut, perfekte Haare, perfekt geschminkt.

Modelabels und –häuser präsentieren den jungen und alten Mädchen und Frauen, aber auch Männern immer wieder die angeblich perfekten Vorbilder. Doch nicht selten wehren sich auch gerade Prominente gegen die gefotoshopten Bilder: Unnatürlich Taillen und Schultern, die mehr Knochen als Haut zeigen, verzerren die Realität.

Während die deutsche Jugend und Bevölkerung immer dicker zu werden scheint, werden die Bilder immer idealisierter.

Dabei stellt sich doch die Frage, wer überhaupt zum Kauf verführt werden soll. Zwar gibt es die Theorie: Wenn etwas an einem Model hübsch aussieht, möchte ich dieses hübsche Etwas auch kaufen.
Aber ist es nicht vielmehr so: Einem Model steht eh alles und an mir kann das eh niemals so gut aussehen? Und wer glaubt eigentlich ernsthaft, dass ein Duft mich zu einem unwiderstehlichen Objekt der Begierde macht?

Schon seit einiger Zeit versuchen Marketingexperten die Zusammensetzung des Personals und die ethnische Mischung der Models dem Klientel anzupassen – Kunden fühlten sich dann angesprochen.
Aber warum zeigt mir die Werbung dann nicht endlich Bilder von Kleidungsstücken, wie sie an MIR aussehen könnten? Der Durchschnittsbürger sieht nun einmal nicht wie ein Hungerhaken oder wie ein muskulöser Athlet aus.
Dove hatte vor einiger Zeit schon einmal eine Kampagne gestartet, die auch Frauen mit Rundungen zeigte. Was ist daraus geworden?

Wir haben alle kleine Makel, eine kleine oder größere Rundung. Das heißt aber nicht, dass es keine schöne Kleidung für uns gibt und dass wir nicht genauso sehenswert sind, wie die superdünnen Mannequins und Astralkörper im Hochglanzformat. Wenn man sich die Werbung anschaut stellt sich leider immer noch die Frage: Wann gibt es endlich Mode für jedermann?

Paris – Stadt der Mode, der Liebe…und der teuren Preise

9 Apr

Nachdem wir es schon alle ahnten, ist es nun offiziell: Paris ist die teuerste Stadt der Welt und schafft es sogar noch teurer zu sein als beispielsweise die skandinavischen Hauptstädte oder auch Tokio.

Economist.com

Und da denken die Leute von Ämtern wie Erasmus und Bafäg doch tatsächlich, dass man mit 200 bzw 300 euro auskommt!? Das deckt hier noch nich mal die Miete. Natürlich schaffen es die armen Studenten trotzdem zu feiern und von Zeit zu Zeit shoppen zu gehen. Also es ist nicht unmöglich hier zu überleben! Aber lasst euch eines gesagt sein: Die weltbekannte Stadt der romantischen Träume hat auch ihre Kehrseite und bevor ihr hierher kommt, um zu studieren oder zu leben, überlegt euch gut, ob das auch euer Geldbeutel zulässt.