Tag Archives: Film

Non-Stop

24 Mrz

Seit letztem Donnerstag gibt es wieder Spannung von oben: Im neuen Kinofilm mit Liam Neeson in der Hauptrolle kämpft der Air Marshall Bill Marks in 11.000 Metern Höhe nicht nur gegen die eigenen Dämonen.

Handlung
Es scheint ein ganz normaler Flug von New York nach London zu werden: Urlauber, Business Leute, ein ängstliches Kind, Koffer, Taschen, Handys. Die Flugangst, sowie eine gewissene Resignation begleiten den Zivilermittler Bill Marks als er seinen Job auf diesem Flug wie immer antritt. Doch schon kurz nach dem Start ist eines anders: Jemand hat sich in das sichere Kommunikationsnetzwerk der Flugsicherheit gehackt und verlangt 150 Mio. $, sonst tötet er jemanden – alle 20 Minuten!
Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt und immer wieder wird die Frage nach Vertrauen, Wahrheit und was macht eigentlich einen guten Menschen aus gestellt.

Unsere Meinung
Ein spannender Film mit gelungenen Überraschungsmomenten. Die Handlung schafft es, den Zuschauer über die gesamte Länge des Films in Spannung zu halten. Die Schauspieler wurden für die Rollen gut ausgewählt uns passen zur Geschichte. Allerdings muss man auch sagen, dass der Trailer leider schon viele Elemente der Geschichte verrät, wodurch das Ende selbst nicht zu überraschend ist. Auch sollten Zuschauer vermeiden, die Handlung und die Ermittlungslogik zu sehr zu hinterfragen…das würde nur den positiven Eindruck des Films kaputt machen.
Alles in allem hat sich der Kinobesuch aber durchaus gelohnt.

Unsere Wertung: 3,5/5 Punkten

Puss in boots – Der gestiefelte Kater

15 Dez

Bekannt aus Grimms Märchen und aus Shrek ist der gestiefelte Kater inzwischen zur Legende geworden. Doch die Geschichte muss neu erzählt werden, dachte sich der Regisseur Chris Miller. Und so inszenierte er ein völlig neues rassantes Abenteuer um das kleine Kätzchen in den großen Schuhe.

Vor einer Woche (08.12.) kam der Computer-animierte Film in die deutschen Kinos und begeistert seit dem Groß und Klein. Die Geschichte beginnt mitten drin: Ein Kater – ein Schurke, ein Meister der Klingen. Doch es steckt mehr hinter dem Fellball mit dem großen Mundwerk. Nach und nach wird die tragische Leidensgeschichte des Katers erzählt und wie er zu seinen Stiefeln kam, die einmal für Ehre  und Heldentaten standen. Doch er fiel in Ungnade. Um seinen Namen wieder rein zu waschen, begibt sich der gestiefelte Kater auf ein großes Abenteuer in Begleitung eines alten Eierkopf-Freundes und einer verführerischen Katzendame.

Mit eingebauten Flashbacks und immer wieder dramatischen und unerwarteten Wendungen, sowie einer guten Portion Humor, hat es der Regisseur Chris Miller nicht nur geschafft die jüngeren Kinogänger zu begeistern, sondern konnte sogar auf die Gesichtern der älteren Zuschauer ein Lächeln zaubern.

Alles in allem, leichte Kost, die die richtigen Werte vermittelt und Spaß macht, aber der Realität wohl eher nicht so nahe kommt. Eine angenehme Abwechslung in der dunklen Jahreszeit.

Unser Gesamtwertung: 3/5 Punkte

Kill the boss

24 Nov

Manchmal sind sie wirklich unerträglich: Die Chefs oder Vorgesetzten  unserer Welt. Sie triezen uns, geben uns schier unlösbare Aufgaben und stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Manchmal treiben sie es sogar so weit auf die Spitze, dass wir ihnen am liebsten den Hals umdrehen würden und davon fantasieren, wie das Leben ohne sie aussähe.

Dieses durchaus bekannte Thema nahm sich auch der Regisseur Seth Gordon vor. In seiner Komödie “Kill the boss”, die am 1. September 2011 in die deutschen Kinos kamen, geben Jennifer Anniston, Kevin Spacey und Colin Farrell ein überzogenes Beispiel für drei wirklich verschiedene und ebenso abstoßende Vorgesetzte.

Während sie die drei Hauptfiguren Kurt, Dale und Nick immer weiter schikanieren, überlegen diese sich einen Plan, wie sie am besten ihre Bosse lsowerden können. Ein Abenteuer mit Höhen und tiefen beginnt, bei dem die drei Opfer ihre kriminellen Erfahrungen sammeln.

Doch nachdem sie viel Zeit, Nerven und Geld investiert haben, geht für sie dann doch noch alles einigermaßen klimpflich aus.

Zwar handelt es sich bei “Kill the boss” um eine turbulente Komödie. Doch selbst die Spitzenbesetzung des Films kann nicht die vulgären und teilweise geschmacklosen Witze wettmachen.

Während wir von den Bloggisten zwar an manchen Stellen durchaus etwas zu lachen hatten, mussten wir anderen einfach nur den Kopf schütteln.

Alles in allem können wir diesen Film nur wirklichen Fans der Darsteller empfehlen. Inhaltlich hat er allerdings kaum etwas zu bieten. Die Vorschau war besser als der Film.

Unsere Wertung: 1/5 Punkten

« Vergiss mich nicht! »

23 Aug

Dies gehört wohl zu den Sätzen, die wir als Kinder oft zu Freunden sagen, ebenso wie „Wir werden für immer Freunde bleiben!“ oder „Wenn ich einmal groß bin, heirate ich meinen Traumprinzen und wir wohnen in einem riiiesigen Schloss und kriegen hundert Kinder“ oder auch à la Brechtrommel „Ich will niemals erwachsen werden!“.

Doch dann kommen Schule und Vernunft und wir vergessen all unsere Versprechung und Prinzipien der Kindheit.

Doch mit dem Film „Vergiss mich nicht“ appelliert der französische Regisseur Yann Samuell an das Kind in uns. In seiner dramatischen Komödie mit Sophie Marceau (bekannt aus La Boum – die Fete, James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug und LOL) als Hauptdarstellerin erzählt er von einer jungen Geschäftsfrau, die im Alter von 7 Jahren ein paar Briefe verfasste, mit denen sie sich als Erwachsene „retten“ will. Während eben diese Erwachsene die Briefe liest, findet Margaret Floor zu sich selbst und ihren Träumen aus der Kindheit zurück und entdeckt so die wirklich wichtigen des Lebens wieder.

Ein wirklich sympathischer Film mit vielen Szenen zum Lachen, aber auch einigen Denkanstössen.

Unsere Wertung: 3/5 Punkten