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ILA 2014

26 Mai

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, besser bekannt als ILA 2014, fand gestern ihr beeindruckendes Ende mit einem großartigen Luftshowfinale.

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Seit dem 20. Mai zeigten über 1200 Aussteller aus über 40 Ländern ihr Können und stellten ihre Produkte vor. Während die ersten Tage der internationalen Messe nur für Fachbesucher zugänglich sind, öffnete die Ausstellung seit Freitag, dem 23. Mai, auch wieder dem breiten Publikum ihre Tore. Hier hatten die Besucher neben interessanten Produkten und Firmen auch die Möglichkeit, einen Blick in spannende Forschungsprojekte zu werfen.

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Das große Highlight waren für die Öffentlichkeit aber auch dieses Jahr wieder die vielseitigen Flugshows. Unter einer strahlenden Maisonne zeigten Frankreich, Schweiz und Co. ihre Flugkünste und das nicht nur in modernen Kampfjets, sondern auch in historischen Trainingsflugzeugen. Die Bandbreite der technischen Möglichkeiten und die beeindruckenden Fortschritte der Technik hatten dabei Groß und Klein ganz in ihren Bann gezogen.

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Für uns hat sich der Ausflug auf jeden Fall gelohnt, auch wenn unser Interesse ehrlicherweise nicht auf den technischen Details lag. Zwar muss man zugeben, dass die ILA mit 22€ Eintritt (Normalpreis) kein günstiges Erlebnis ist. Allerdings bietet sie wirklich viel zum Staunen und Luft- und Raumfahrtbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten. Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf die ILA 2016 natürlich wieder in Berlin.

 

Klischees, Klischees…

30 Jan

Eines zunächst vorweg: Unsere Beobachtungen und Aussagen haben nicht den Anspruch, repräsentativ oder allgemein gültig zu sein.

Aber um was geht es eigentlich? Nach insgesamt je 3 Jahren Paris und Berlin ist es an der Zeit, ein paar Klischees zu prüfen. Hier unsere Erkenntnisse.

Die Deutschen…

  • Leben, um zu arbeiten: Keine Ahnung wie die anderen Nationen darauf kommen. Uns jedenfalls macht unsere Arbeit Spaß…na und?
  • Sind pünktlich und fleißig: Wir können da nur eins drauf sagen: Die Deutsche Bahn! (Vielleicht entsteht der Eindruck auch nur bei Franzosen, die ja immer streiken…)
  • Sind aufgabenorientiert (was nur ein Euphemismus ist für langweilige Spaßbremsen): Nochmal: Die Arbeit macht eben Spaß! Und die richtigen Worte lauten: Zielstrebig und konsequent.
  • Essen nur Würste, Klöße und trinken Bier: Definitiv: NEIN! Nach eingehenden Studien haben wir festgestellt: Die Deutschen essen auch Schnitzel und trinken Radler!
  • Tragen alle Knickerbocker: Wer ist eigentlich dieser „Knickerbocker“?
  • Sind sehr pflichtbewusst: An einer roten Ampel zu warten bis man schwarz wird, obwohl weit und breit kein anderes Lebewesen zu sehen ist, nennt man nicht pflichtbewusst, sondern vorsichtig.
  • Sind verklemmt und humorlos: Da haben wohl unsere internationalen Freunde noch nie etwas von FKK gehört, oder?
  • Fahren nur VW und lieben ihre Autos: VW steht für VolksWagen und wir SIND das Volk. Naja und das mit der Liebe…wir haben eben ein großes Herz :)

Die Franzosen…

  • Arbeiten, um zu leben: Was denn? Franzosen arbeiten auch mal zwischen Mittagspause, Kaffeepause und Streik?
  • Kommen immer zu spät: Das ist ganz klar Ansichtssache. Und außerdem: Besser spät als nie!
  • Genießen das Leben (was nur ein Euphemismus ist für faul): „Leben wie ein Gott in Frankreich“ – und sind wir mal ehrlich: wer würde nicht gerne einmal Gott spielen?
  • Essen nur Käse, Froschschenkel und trinken Wein: Eindeutig nicht wahr! Morgens gibt es Käse und Baguette, mittags gibt es Froschschenkel und Baguette und abends gibt es ein Gläschen Wein zum Baguette. Die Speisekarte ist also deutlich anspruchsvoller.
  • Sind sehr sinnlich und das Sexualleben steht im Mittelpunkt: Der Mensch hat nun einmal fünf Sinne. Da kann man ja gar nicht umhin, sinnlich zu sein, oder? Und Sex…warum spricht man da eigentlich nur von Franzosen?
  • Fahren nur Renault oder Peugeot und missbrauchen ihre Autos: Warum nicht den lokalen Markt stärken? Mit immer wieder neuen Produkten aus der Region, weil man sein eigenes Auto zu Schrott gefahren hat, kann man doch der Wirtschaft nur Gutes tun!
  • Können kein Englisch: Die Franzosen können Französisch und das ist nunmal einfach die schönste Sprache der Welt! Wozu braucht man denn dann bitte noch Englisch?
  • Streiken nur: Nein, nein. Ganz falsch. Franzosen streiken nur montags von 11h-16h, dienstags von 8h30-16h30h, mittwochs von 8h-14h, donnerstags von 11h-17h und freitags von 10h30-18h30.

Wie ihr seht: Klischees bleiben immer Klischees. Letztendlich muss man sich immer sein eigenes Bild machen!

Es schneit!

21 Jan

Ja, ja…da hatten wir nun inzwischen den Winter abgeschrieben, nachdem Weihnachten nicht so weiß war, wie viele sich das wünschen und einige hatten sich bereits sogar auf den Frühling eingestellt. Und schon macht uns Väterchen Frost einen Strich durch die Rechnung!

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Seit heute Morgen heißt es in Berlin wieder Schneeflöckchen, weiß Röckchen, du sorgst für Chaos überall. Denn obwohl man meinen müsste, dass – da ja jedes Jahr der Winter irgendwann kommt – ein gewisser Lerneffekt inzwischen verankert sein müsste, ist man vielerorts überrumpelt. Da heißt es mehr Zeit einplanen und wachsam sein. Denn bereits gestern gab es bei dem Eisregen zahlreiche Stürze und Verletzungen. Ganz zu schweigen von Verstopfungen auf den Straßen und den Wartezeiten an Bahnhöfen und Flughäfen.

Doch wir haben dieses Jahr beschlossen das ganze gelassen zu nehmen und uns stattdessen an der weißen Pracht zu erfreuen. Denn (um ein Zitat aus Harry Potter einfach mal abzuwandeln): Für den gut vorbereiteten Geist ist der Winter nur das nächste große Abenteuer! Wir raten: Zieht euch warm an, plant mehr Zeit ein, wenn ihr unterwegs seid, nehmt euch was zum Lesen mit für die Wartezeiten und esst genügend Vitamine!

50. Deutsch-Französisches Volksfest in Berlin

12 Jun

Der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag wurde 1963 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnet. Damals wie heute, ein Grund zu feiern.
Und deshalb lädt das Deutsch-Französische Volksfest dieses Jahr zum 50. Mal ein, die Freundschaft zwischen Bier und Wein, Baguette und Bretzel zu feiern.

Ab Freitag, den 15. Juni, öffnet der Zentrale Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm wieder seine Pforten. Jeden Tag können Groß und Klein das französische Dorf entdecken und viel Spaß auf verschiedenen Attraktionen haben.

Für 2€ Eintritt (Kinder bis 14 Jahre frei) kann man zwischen Wilderwasserbahn und köstlichen Gaumenfreuden aus Deutschland und Frankreich flanieren.

Als Highlights werden auch diesen Jahr wieder Feuerwerke organisiert. Insgesamt 4 Mal mit dem großen Finale zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli wird der Himmel erleuchtet.

Wir empfehlen einen Ausflug zum Festplatz in Berlin, denn so kann der Sommer beginnen :)

Neulich in der U-Bahn…

12 Mai

Wo kann man Berlin mehr erleben, besser kennenlernen als in der U-Bahn. Doch was sich kürzlich ereignete, war doch schockierend und neu.

Neulich saßen wir so in der U-Bahn. Es war die U2, die sich vor allem durch seine kulturell reichen und interessanten Fahrgäste auszeichnet.

Heute war sie eher leer. Doch dann stieg eine Gruppe ein. Es schien sich um mehrere befreundete Familien zu handeln. Mehrere Kinder und Erwachsene ganz unterschiedlichen Typs. Sie sprachen und unterhielten sich angeregt. Eines der Kinder, ein kleiner Junge, hatte eifrig ein inzwischen flüssiges Cola-Wassereis am Wickel und aß es mit allem, was er so zur Verfügung hatte. Sprich er nutzte nicht nur Munde, sondern auch das ganze Gesicht und seine Hände.

Nachdem er fertig war (und Gott weiß, was er eigentlich mit der Verpackung gemacht hatte), setzte er sich hin. Danach nahm er seine beiden Cola-Wassereis-Hände und beschmierte eine Festhaltestange von oben bis unten mit viel Eifer. Naja, außer natürlich die Stellen, die er nicht erreichen konnte.

Als das erledigt war, holte er zum Meisterschlag aus. Während die mitreisenden Erwachsenen inklusive seinem Vater in ihre Gespräche vertieft waren und ihm keinerlei Beachtung schenkten, leckte er die soeben eingeschmierte Stange mit viel Sorgfalt ab. Auch dass wir ihn beobachteten, schien ihn in seiner Arbeit nicht zu beeindrucken.

Aber sein Auftrag schien nicht beendet. Denn danach versuchte er, die Stange mit seinen Händen wieder trocken und sauber zu wischen (so schien es).

Kurz darauf verlies die Gruppe wieder die Bahn. Nach diesem Erlebnis möchten wir uns gar nicht ausmalen, was noch so in der U-Bahn vor sich geht…Wir jedenfalls haben uns zu Hause als erstes die Hände gewaschen.

Vielleicht könnte man es aber auch so sehen: Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!

Die Nacht der Untoten oder auch „Halloween“

31 Okt

Das Datum der Daten, die Nacht der Nächte ist endlich wieder da: Halloween. Jedes Jahr zum 31. Oktober verkleiden sich tausende Menschen, Kinder gehen um die Häuser und fragen nach „Süßes, sonst gibt’s Saures“ und Jugendliche nutzen wieder einmal die Gelegenheit so richtig die Sau raus zu lassen in der Nacht der Untoten.

Habt ihr euch eigentlich schon mal über den Begriff „Untoter“ gewundert? Im Prinzip ist das doch jeder von uns. Im Allgemeinen versteht man darunter eher Vampire, Geister und Zombies. Aber „untot“ bedeutet eigentlich ja nur „nicht tot“. Also ist diese Nacht auch ganz eindeutig für jeden von uns gemacht. Während die einen denken, dass in dieser Nacht alle „Wesen“ die Grenze zwischen Leben und Tod überschreiten können, denken wir von den Bloggisten, dass jeder Spaß haben sollte und nicht nur die „Untoten“.

Also haben wir uns mal ein bisschen nachgedacht und sogar recherchiert! Hier unsere Vorschläge für euch:

  1. Bis hier hin habt ihr schon mal alles richtig gemacht. Ihr seid auf Bloggisten.de gegangen und lest fleißig. Sehr gute Beschäftigung auch für andere Tage, aber an Halloween lässt sich auch durchaus noch anderweitig die Zeit vertreiben.
  2. Ganz klassisch könntet ihr Kürbisse schnitzen, Totenkopfgirlanden und Fledermäuse aufhängen und einen blutigen Hexendrunk brauen. Ihr ladet einfach ein paar Leute zu euch ein, sorgt vielleicht noch für einen Stromausfall und schaut euch bei Kerzenschimmer einen Klassiker wie „Die Vögel“ von Hitchcock, „The Fog“ oder „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ an.
  3. Eine erweiterte Halloweenfeier könnt ihr im Garten eines Freundes oder einer Freundin veranstalten. Dort trefft ihr euch wie gehabt und macht eine „Gruselschnitzeljagd“. Das funktioniert im Prinzip wie eine richtige Schnitzeljagd, nur dass es im Dunkel stattfindet und man einige Extras einbauen kann: Man muss aus dem Dickicht mit den vielen Spinnen einen Gegenstand herausfischen, muss sich durch eine eklige Pampe mit dem Mund wühlen, um einen kleinen Schatz zu holen und einige können sich hinter den Ecken verstecken und als Geist fungieren
  4. Eine weitere klassische Möglichkeit stellt natürlich das „Süßes-sonst-gibt’s-Saures-Spiel“ dar. Verkleidet euch, klingelt an Haustüren und nehmt Tüten mit. Vor allem aber: Überlegt euch vorher ein paar Streiche, die ärgerlich für die Spießer in der Nachbarschaft sind, aber bei denen natürlich niemand zu Schaden kommt!
  5. Aber natürlich ist auch jede Menge los in den Clubs, Bars und anderen Veranstaltungsorten:
  • Alle unsere internationalen Leser können ja mal auf Soonnight schauen. Dort findet ihr vor allem für Paris viele Vorschläge und Angebote, aber auch für andere Städte.
  • Für alle unsere Berliner schaut doch einfach mal auf

Meinestadt.de

Berlin.de

  • An alle anderen: An Halloween wird es eigentlich nie langweilig. Schaut euch einfach mal im Internet um.

Und wenn ihr jetzt immer noch keine Idee habt oder ihr keine Lust habt im Internet zu schauen, dann ruft doch einfach mal einen Kumpel oder eine Freundin an. Vielleicht fällt dem oder der ja was ein. Wir wünschen euch jedenfalls viel Spaß und schaurig schönes Gruseln

Feuer in Berlin

8 Aug

8. August 2011, 2.30 Uhr, eine ruhige Straße im Berliner Stadtteil Reinickendorf. Die Häuser an der Wildbahn liegen still und dunkel in der Nacht. Die Bewohner schlafen noch, als ein paar dunkle Gestalten sich davon stehlen. Doch die Finsternis wird jäh von einer hohen  Stichflamme zerschnitten. Das Knistern des Feuers stört die friedliche Stille der Nacht. Ein Nachbar wird wach und bemerkt das Inferno, das von den Autos inzwischen auf einen angrenzenden Baum übergegriffen hat. Er wählt sofort die Nummer der Feuerwehr. Diese kann das Feuer innerhalb einer halben Stunde bändigen.

Es gab zwar keine Verletzten, doch der Schreck dieser Nacht sitzt tief. Natürlich hatte man schon von Vandalismus und Krawallen in Kreuzberg oder Lichtenberg gehört. Erst vor ungefähr einer Woche, wurden die Fensterscheiben des Ladens einer Freundin eingeschlagen.

Trotzdem sollten wir nicht jeden Tag angsterfüllt, dass wir jeden Moment überfallen werden könnten oder unser Eigentum zerstört werden könnte, durchs Leben gehen. Vielmehr sollten uns solche Geschichten lehren, dass jeder Augenblick und alles, was wir haben, wertvoll ist. Ja schon die scheinbar banalsten Dinge sind ein achtbares Gut. Denn egal wie wir auch versuchen werden, uns und unser Hab und Gut versuchen werden zu schützen, wie sehr wir auch versuchen werden, niemanden auf die Füße zu treten, allen zu gefallen (oder auch nicht), es wird immer jemanden geben, der nicht mit unserer Art zu sein einverstanden ist. Da gibt es Menschen, denen unser Gesicht nicht gefällt, Menschen, die neidisch sind auf das, was wir erreicht haben, und jene, die einfach wütend sind und noch nicht einmal genau wissen worauf. Das Einzige, was wir tun können, was ihr tun könnt, ist euer Leben zu genießen!