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Wir haben einen Jeti gesehen!

27 Apr

…naja vielleicht keinen Jeti, aber ähnlich sonderbar war unsere Begegnung der Woche doch.

Denn sie sind genauso sagenumwoben, gerüchteweise hat man schon von der ein oder anderen Sichtung gehört, jedes Kind kennt sie, aber niemand scheint einem Vertreter dieser Spezies tatsächlich schon einmal in die Augen gesehen zu haben. Die einen glauben nicht an ihre Existenz, andere wiederum sind der festen Überzeugen, dass es sie gibt und manche begeben sich sogar auf die beschwerliche Suche auf verwinkelten Wegen nach ihnen.

Doch diese Woche sind wir tatsächlich und wahrhaftig einem begegnet: einem Saturn-Mitarbeiter!

Wir standen also im Laden, auf der Suche nach einer bestimmten Blue-Ray. Da passierte es. Eine Saturn-Mitarbeiterin (ja es handelte sich eindeutig um eine weibliche Vertrerin dieser seltenen Spezies) kam auf uns zu und bot uns Hilfe an. Und damit nicht genug. Sie konnte uns auch sofort und kompetent weiterhelfen!

Natürlich haben wir hierzu wie immer eine Theorie: Starke Veränderungen der natürlichen Gegebenheiten (wie Amazon, ebay, sonstiger Onlinehandel) bedrohen zunehmend Irrgärten wie Staurn und MediaMarkt. Daher haben die Betreiber dieser vielleicht beschlossen, kompetente Mitarbeiter ab sofort intensiv zu züchten.

Wer weiß das schon so genau. Vielleicht war es aber nur eine jener seltenen Begegnungen, für die man schnell als verrückt abgestempelt wird. Für uns war es jedenfalls die Begegnung der Woche!

Die Schönheit Aller

6 Okt

Diese Woche haben wir etwas überwältigendes gesehen und vor allem gehört, dass wir jetzt gerne mit euch teilen möchten. Oft wird über die Gefahren und die negativen Folgen des Internets und neuer Technologien diskutiert. Häufig kommt man dabei ins Zweifeln an der Menschheit und den guten und schönen Dingen im Leben.

Ganz anders das folgende Video. Es zeigt, wie viel Menschen gemeinsam erreichen können, wie viel Potenzial jeder einzelne hat und welch unglaubliche Schönheit entstehen kann, wenn man nur genau hinhört.

Lasst euch begeistern von einem phantastischen Projekt initiiert von Eric Whitacre und realisiert von so vielen tollen Menschen.

Und hier das komplette Ergebnis dieses erstaunlichen Projekts:

Taube in Gefahr

28 Sep

Unsere Begegnung der Woche ist dieses Mal animalischer Natur.

Der Morgen hatte gut begonnen: Mit einer Banane und einem Stück Schokolade zum Frühstück, sowie ein paar leckeren Frühlingsrollen im Gepäck, hatte ich mich wie jeden Arbeitstag um 8.45h auf den Weg gemacht. Als ich an meinem Arbeitsplatz ankam, war das Büro noch dunkel, da ich ein wenig früher eintraf als sonst.

Plötzlich hörte ich ein merkwürdiges Geräusch. Ihr könnt euch vorstellen, was für einen Schreck ich bekommen habe. Ich sah mich vorsichtig um. Nach wenigen Sekunde hörte ich das Geräusch wieder und dieses Mal konnte ich es orten. Und ich werdet nich glauben, was ich da entdeckte: Ein armes kleines Täubchen war gefangen zwischen dem Geländer vor unseren Fenstern und der Fensterscheibe selbst. Die Arme musste wohl irgendwie darein gestürzt sein, denn es war offensichtlich, dass sie nicht wieder heraus fliegen konnte.

Als ich mich ihr näherte, schlug sie aufgeregt mit den Flügeln und versuchte verzweifelt zu entkommen. Aber der Spalt war zu eng, als dass sie auch nur die geringste Chance gehabt hätte. Natürlich denken sich vielleicht einige: So eine dreckige Taube aus Paris…ist doch egal! Aber ihr hättet bei diesen runden, angsterfüllten Knopfaugen auch Mitleid bekommen.

Also habe ich versucht ihr zu Helfen. Aber das war dann doch nicht so leicht: Sie rannte immer davon, schlug wild mit den Flügeln und versuchte nach mir mit dem Schnabel zu hacken. Nachdem wir beide eine Weile gekämpft hatten, beschloss ich, sie erst einmal in Ruhe zu lassen. Vielleicht konnte ich ihr Vertrauen durch meine Unschuldsmine und Geduld gewinnen. Doch mir war klar, dass die arme Hunger haben musste. Also wollte ich es später probieren.

Ich saß eine Weile an meiner Arbeit. Nach und nach kamen auch meine Kolleginen und betrachteten den armen, kleinen Vogel. Doch es gibt ja bekanntlich etwas tierliebere Menschen und etwas weniger tierliebe Menschen. Ich hatte die zweitere Sorte in meinem Büro. Sie begrüßte die Taube mit einem: “Wenn’s wenigstens ein niedlicher Vogel wäre…aber eine Taube…das ist echt eklig!” und als sie schließlich dann noch sagte “Am besten wir lassen sie dort einfach sitzen. Dann wird sie irgendwann sterben und kann da verrotten!” von sich gab, wusste ich, dass ich handeln musste. Unmöglich konnte ich das arme Tier sich selbst oder dieser Schreckschraube überlassen.

Ich fasste mir also ein Herz und ging hinüber. Wie schon bei meinen ersten Befreiungsversuchen fing das Täubchen an, wild mit den Flügeln zu schlagen und wegzurennen. Ich packte einmal zu. Sie entkam. Ich packte noch einmal zu und dann hatte ich sie. Ich nahm sie und schleuderte sie in die Luft!

Vielleicht mögt ihr mich für verrückt halten, aber sie hat gespürt, dass ich ihr nichts böses wollte. Sie hatte nicht mehr nach mir gehackt. Und auch ihr Flügalschlag hatte etwas von einem lauten und glücklichen Lachen und grosser Erleichterung.

Tja, es ist eben so: Nur fliegen ist schöner!

Les “Polyprix” chez “Monoprix”

4 Aug

Eine der am weitesten verbreiteten Supermarktketten in Frankreich ist Monoprix. Natürlich haben wir schon alle immer geahnt, dass die Franzosen ein bisschen anders sind. Aber das deutsche Sprichwort „Nomen ist Omen“ ist in diesem Falle geradezu lächerlich weit von der Wahrheit entfernt. Schon bei meinem ersten Einkauf konnte ich feststellen, dass die Preise auf den Etiketten am Regal nicht immer ganz mit dem Preis an der Kasse übereinstimmen.

Doch gestern hat diese Erfahrung definitiv einen Höhepunkt erreicht. In meinem Einkaufskorb tummelten sich bereits verschiedene Artikel, wie Gurke, Schokolade, Cherrytomaten und Eistee. Aber auf der Einkaufsliste fehlten noch zwei wichtige Produkte: Milch und Toilettenpapier. Also bin ich zuerst zum Milchregal. Dort angekommen versuchte ich den Preis der Milch auszumachen. Eine große Tabelle über dem Regal sollte den Kunden dabei helfen. Nun stand dort aber in einer Zeile „Halbfette Milch, Monoprix, 1 Liter = 0,69€“. In der nächsten Zeile gleich darunter konnte man dann lesen „Halbfette Milch, Monoprix, 1 Liter = 0,79€“. Ich war belustigt. Also schnappte ich mir einfach eine Packung in der Hoffnung, die günstigere Milch erwischt zu haben. Ich ging also noch zum Toilettenpapier, nahm auch dort eine Packung und begab mich zur Kasse. Als alles bezahlt war, war ich schließlich neugierig, wie viel mich die Milch nun gekostet hatte.

Und siehe da: 0,70€ !!! Und nicht nur das. Auch Gurke und Toilettenpapier waren zu völlig anderen Preisen über die Kasse gegangen als auf den Schildern an den Regalen indiziert. Von 6 Artikeln variierten also bei 50% die Preise!!!

Wer nun aber Angst hat mal wieder dort einkaufen zu gehen, den kann ich beruhigen. Denn die eventuellen Verluste gleichen sich ziemlich genau mit den Gewinnen aus. Nichtsdestotrotz sind wir der Meinung, das Monoprix entweder sein Preismanagement verbessern sollte oder aber einfach seinen Namen in „Polyprix“ ändert!

 

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Une des chaînes de supermarché les plus connues est Monoprix. Bien sûre, on a toujours soupçonné que les Français sont un peu particuliers. Mais dans le cas de Monoprix le proverbe allemand « Nomen ist Omen » (= le nom d’une chose révèle déjà son caractère profonde) semble ridiculement renversé.

Lorsque mon premier achat chez Monoprix, je pouvais bien remarquer que le prix indiqué aux gondoles n’est pas toujours identique avec celui de l’encaissement.

Mais hier, ce phénomène a atteint le comble de mes expériences. Dans mon panier, j’avais déjà des concombres, du chocolat, des tomates cerise et de l’Ice Tea. Il me manquait encore deux truc importants de ma liste d’achats: du lait et du papier-toilette. Donc, en premier je suis allée à la gondole du lait. Là-bas, j’ai essayé d’identifier le prix d’un paquet d’1 litre. Un tableau au dessus était installé afin d’aider le client à le trouver. Dans une première ligne était écrit « Lait ½ écrémé, Monoprix, 1 litre = 0,69€ ». Dans la ligne juste en dessous, je pouvais lire « Lait ½ écrémé, Monoprix, 1 litre = 0,79€ ». J’étais déjà bien amusée. Finalement, j’ai pris un paquet au hasard en espérant d’avoir choisi le moins cher. Après, je suis encore passé au papier-toilette, j’ai prix aussi un paquet et puis je me suis rendu à la caisse.

Après avoir tout payé, j’étais quand même un peu curieuse à savoir à quel prix le lait était finalement encaissé. Et quelle surprise : 0,70€ !!! Et ce n’était pas la seule chose frappante. Aussi le montant de mon papier-toilette et des concombres variait totalement du prix indiqué sur les étiquettes.

Dans l’ensemble, j’ai acheté 6 produits dont 50%  ont coûté plus ou moins cher que prévu !!!

Celui parmi vous qui a maintenant peur de perdre de l’argent devrait prendre conscience du fait que la variation des prix est quand même assez équilibrée : Les gains compenseront vos pertes. Néanmoins, nous conclurons que Monoprix devrait soit améliorer son management des prix soit changer le nom en « Polyprix » !