Die kleinen Dinge

10 Jul

Morgens gehe ich aus dem Haus. Ich sehe hunderte Menschen in den Autos, Bussen, Bahnen. Jeder scheint es eilig zu haben, obwohl ich mir vorstelle, dass in etwa jeder zweite heute lieber nicht zur Arbeit gehen wollte. Warum beeilen sie sich alle dermaßen, um dahin zu gelangen, wo sie eigentlich gar nicht hin wollen?
Und bin ich ein Teil dieser sich bewegenden Massen. Auch ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Doch wenn ich mir die Menschen um mich so ansehe, dann weiß ich, dass ich mich von den meisten in einem wesentlichen Punkt unterscheide: ich lächle.

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Denn ich habe etwas, dass mich jeden Morgen aufmuntert. Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich an einem Stück Wiese vorbei. Dort leben sehr viele Hasen. Sie tummeln sich dort, fressen, ruhen sich aus und hoppeln durch das Gras. Je nach Tageszeit sieht man mal mehr, mal weniger Häschen auf der Wiese. Doch immer, wenn ich morgens dort vorbei fahre und ich in die runden Knopfaugen eines Häschens schaue, dann fühle ich mich direkt besser. Es zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht und ich weiß, dass ich einen guten Tag haben werde. Wenn ich dann abends auch noch einmal vorbei komme und wieder eines sehe, dann bedanke ich mich für den schönen Tag. Ich fühle mich gut und bin zufrieden.
Denn manchmal sind es einfach die kleinen Dinge im Leben, die uns den Tag verschönern können. Wir sollten nur offen sein, sie zu sehen.

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