Archive | Juni, 2013

Warum es sich nicht lohnt, nach einer Bahn zu rennen

14 Jun

Wer kennt das nicht? Der Wecker klingelt, man ignoriert ihn, wacht eine halbe Stunde später auf und ist schockiert, wie spät es schon ist. Hektisch werden Sachen gepackt, die Zahnbürste fliegt einmal durch den Mund und los geht’s.
Und wie oft man es sich auch vornimmt: Man rennt immer nach einer Bahn oder einem Bus.


Diese und ähnliche Situationen passieren tagtäglich. Wie oft gehen wir zur Bahn und sehen wie Menschen an uns vorbei sausen, um noch den Zug zu erwischen. Und wie oft sitzen wir in Berlin in einer Bahn, hören wie das Abfahrtssignal ertönt und kurz darauf jemand zwischen den sich automatisch schließenden Türen zerquetscht wird.

Wir haben alles schon gesehen: Runterfallende Handys gehen kaputt, Hemden bleiben irgendwo hängen und werden zerfetzt, jemand fällt hin und tut sich möderisch weh, man verliert einen Schuh am Steig und sitzt in der losfahrenden Bahn.

Und ganz ehrlich: Muss das sein?


Natürlich nicht! Wir haben ein eigenes Experiment gemacht: “Die entspannte Woche”. Und nun das UNGLAUBLICHE Ergebnis: Wir waren NIE zu spät.

Aber dahinter steckt keine Magie und positive Effekte gab es auch noch zu vermerken:
- eine gute Planung hilft
- in der Ruhe liegt die Kraft
- mit einem zügigen Schritt schafft man die Bahn häufig auch noch und in allen anderen Fällen hätte man sie auch mit Rennen nicht bekommen
- die nächste Bahn kommt bestimmt
- innere Entspannung hilft deutlich die anderen kleinen Ärgernisse auszuhalten (Anrempeln, Auf-den-Fuß-Getrete, eklige Dinge in Ecken)
- natürlich verringert man nebenbei auch Kreislauf- oder Herzschwierigkeiten
- und nun der Clou: Man kommt immer an!!

Unser Fazit also für euch: Nach einer Bahn rennen lohnt sich nicht!

Und immer ein Pflaster am Fuß

8 Jun

Nun da die Sonne doch wieder lacht und sich die gute Laune auch auf den Gesichtern breit macht, holen die Menschen wieder die kurzen Hosen und Röcke heraus und malen die Straßen bunt.

Doch anstatt knallige Farben und Blümchen haben wir mal auf was anderes geachtet: die Füße.
Natürlich könnten wir jetzt über Frauen und ihren Hang zum Schuhkauf sprechen oder Männer, die im Jahr bloß zwei paar Schuhe brauchen – eines für den Winter und eines für den Sommer.

Aber nein! Vor allem ist aufgefallen das mindestens jede zweite Frau ein Pflaster am Fuß hatte. Aber wie kommt das eigentlich?
Manch einer könnte natürlich wie folgt argumentieren: Frauen sind völlig unpraktisch beim Schuhekauf. Sie schauen nur darauf, dass das Paar perfekt zu ihren neuen Handtasche passt, dass die Schnalle nicht zu groß ist, dass eventuell aber noch eine Verzierung dran ist und so weiter und so fort. Da kann die Bequemlichkeit natürlich nur zu kurz kommen und der arme Mann muss sich dann auch noch das Gejammer anhören.
Wieder ein anderer meint: Frauen sind furchtbare Schnäppchenjäger. Und wenn es das Sonderangebot eben nur noch in der 36 gibt, dann muss man eben mal die Zähne zusammenbeißen. Und wieder im nächsten Laden sind die Schuhe einfach immer suuuper günstig – naja, aber dafür dann eben von geringerer Qualität.
Vielleicht könnte man auch auf diese Idee kommen: Frauen sind eben zarte Wesen mit ebenso zarten Füßen. Da geht eben die Haut leichter kaputt.


Wir aber sind unserer Pflicht als Reporter nachgekommen und haben uns in den weiblichen Untergrund begegnet. Nach langer Forschungsreise und hinter hohe Mauern hat uns das weibliche Orakel folgendes verraten:
Es gibt ein geheimes, niemals aufgeschriebenes und von Generation zu Generation weiter gegebenes Ritual – “Das Sommerschuh-Einführungsritual”. Nach diesem Ritual muss sich eine Frau erst dem Sommerschuh erst ein Opfer erbringen, damit dieser ihr als treuer und modischer Begleiter zur Verfügung steht. Dieses Geheimnis wird von Generation zu Generation verschlüsselt weitergegeben mit den einfachen Worten “Wer schön sein will, muss leiden”. Und wer dieses Ritual missachtet, über den wird große Schande kommen.

Also nachdem dieses Geheimnis gelüftet ist, haben die männlichen Leser unter euch in Zukunft etwas mehr Verständnis für die Mädels und Frauen, denn wer will schon Schande über sich ergehen lassen?