Archive | September, 2012

Project Cupcakes – Mission complete!

17 Sep

Draußen wird es langsam Herbst und etwas kälter. Eine tolle Idee für zu Hause bei Wind und Regen ist ein Trend (natürlich) aus den USA: Cupcakes!



Doch natürlich möchte man nicht unbedingt immer in ein Delikatessen-Café oder eine Konditorei laufen und viel Geld bezahlen. Cupcakes sind dabei der ideale Regenvertreib und eine gute Idee, seine Kreativität auf köstliche Weise auszuleben.

Wer jetzt Angst hat, dass die kleinen Kunstwerke zu schwer für Ihn sind, sei beruhigt. In kleinen Backbüchern findet man alle Informationen, die man braucht und Cupcakes sind gar nicht so schwer, wie man denkt.

Und da probieren über studieren geht, haben wir uns auch mal daran versucht.

Material:

  • Eine Muffinform, spezielle Silikon-Cupcake-Förmchen oder Vergleichbares
  • Papierförmchen
  • Schalen zum Rühren
  • Schneebesen (am besten auch elektrisch)
  • Küchenwaage
  • Messbecher

Die Zutaten variieren natürlich je nach Teig- und Cremehäubchen-Rezept. Aber grundsätzlich braucht man folgendes:

  • Eier
  • Butter
  • Mehl
  • Zucker
  • Backpulver

Häufig zum Einsatz kommen auch:

  • Kakao
  • Gemahlene Mandeln
  • Sahne
  • Vanille(Zucker)
  • Puderzucker
  • Couvertüre
  • Dessert-Dekoration

Und wenn ihr das alles habt, sieht eure Küche ungefähr so aus:




Und dann kann’s schon losgehen. Als erstes wird der Backofen vorgeheizt, denn das Anrühren des Teiges dauert nicht lange. Danach kann man mit Teig auch schon anfangen. Wenn man es langsam angehen möchte, kann man die Rezepte auch herunter rechnen und dann eben weniger von einer Sorte machen. Der Teig kommt dann nur noch in die Förmchen und ab geht’s in den Ofen.

 



Während nun die kleinen Leckereien vor sich hin backen, könnt ihr euch um die Creme kümmern. Dabei sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Nach ca. 20 Minuten könnt ihr die Cupcakes auch schon aus dem Ofen holen. Aber Vorsicht! Lasst die Kleinen in Ruhe abkühlen, sonst kann eure Creme darauf schmelzen oder ihr verbrennt euch gar die Finger.

Schließlich kommt nur noch das Dekorieren. Und hier sind eure Kreativität und euer persönlicher Geschmack gefragt. Nach Lust und Laune könnt ihr euch hier austoben.

Und dann heißt es nur noch: Guten Appetit!


Carpe Diem – Ausgelutschtes Motto, gefährliche Philosophie oder doch richtige Lebensweisheit

5 Sep

„Carpe Diem“ ist die Schlusszeile und damit die Moral einer von Horaz geschriebenen Ode. Im Deutschen ist dieser Ausspruch zum geflügelten Wort geworden und wird meistens mit „Nutze den Tag“ übersetzt. Die eigentliche Bedeutung ist allerdings besser mit den Worten „Genieße den Tag“ zu übersetzen. Aber auch bei dieser Aufforderung, sowie aber auch bei der eingedeutschten Variante, gibt es facettenreiche Deutungen und Interpretationen. Inzwischen hat Carpe Diem Einzug in viele Bereiche gefunden und scheint mittlerweile zu einem ausgelutschten Motto für jedermann geworden zu sein.

Vor allem in den 90er Jahren als Poesiealben die Runde machten und vor allem auch in Folge des 1989 erschienen Films „Der Club der toten Dichter“,  in dem Carpe Diem zu einer zentralen Thematik gemacht wurde, gelangte Horaz‘ Ausspruch zu fraglichem Ruhm. Pinnwände, Poster und Plakate wurden übersäht mit Carpe Diem.

Doch ist dieser kleine Satz so wertvoll oder birgt er vielleicht auch Gefahren?  Den Tag zu genießen und zu nutzen lässt doch einen großen Spielraum. Wie oft sagen uns Freunde und Verwandte, dass wir unsere Jugend, unsere Lebenszeit nicht vergeuden sollen. Wir sollen uns die Welt ansehen, Erfahrungen sammeln. Doch das alles kostet Geld. Also müssen wir arbeiten. Und auch unsere Gesundheit sollte bei den ganzen Unternehmungen stabil bleiben. Also müssen wir auch auf eine ausgewogene Ernährung achten und uns sportlich betätigen. Freunde, mit denen man etwas unternehmen kann wären auch nicht schlecht. Und natürlich darf der Spaß bei der ganzen Sache auch nicht zu kurz kommen.

Natürlich ist es wichtig, dass wir die Zeit und unser Leben auskosten. Aber man muss dabei auch an die Grenzen unseres Geldes, unserer Gesundheit und Lebensenergie denken.

Wenn man morgens um 8 Uhr aufsteht, zur Arbeit geht, nachmittags zum Sport und sich abends noch mit Freunden trifft, um am besten bis spät in die Nacht zu feiern, so hat man sicher den Tag gut genutzt. Aber kaum jemand würde das lange Zeit eben aus dem Handgelenk schütteln.

Deshalb sollte man eventuell genauer überlegen, was Carpe Diem wirklich bedeuten könnte. Es geht nicht darum den ganzen Tag mit Genüssen vollzustopfen, denn das kann dem Körper schaden und den Geldbeutel schnell leeren. Doch sollte man auch dem Trott keine Chance lassen.

Auch wenn uns die Werbungen und Plakate einreden, dass wir jeden Tag bis ins Letzte genießen müssen, sollten wir doch immer schauen, was für uns selbst wohl das Beste ist. Das heißt aber auch, dass wir ruhig auch mal einen Tag auf der Couch vor dem Fernseher lümmeln können. Denn das hilft uns, Lebensenergie zu sammeln, um neue Abenteuer zu erleben. Sonst tötet uns noch der Gedanke daran, dass wir schon morgen sterben könnten…