Archive | Mai, 2012

Die Finalisten stehen fest – Eurovision Song Contest

25 Mai

Nach dem zweiten Halbfinale gestern Abend stehen nun alle teilnehmenden Länder für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku fest. Neben den 6 automatisch qualifizierten Ländern Spanien, Italien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und dem Vorjahressieger Aserbaidschan hatten sich am Dienstag bereits Länder wie Russland, Schweiz, Irland oder auch Griechenland ins Finale gekämpft. Gestern Abend entschieden sich dann die Zuschauer noch für 10 weitere Länder. Überraschend konnten sich hier vor allem die Balkanstaaten gegen ihre Konkurrenz durchsetzen.

Morgen werden dann insgesamt 26 Länder antreten. Zu den Favoriten gehören vor allem Schweden, Zypern und auch Russland.

Wer sich nochmal die Teilnehmer anschauen möchte und dazu gehörige Videos, kann sich hier genauer umschauen. Das Spektrum reicht unserer Meinung aber von lustiger Unterhaltung (Russland), über Pop (Frankreich, Griechenland), über flottere Songs (Zypern oder Ukraine) bis hin zu hochwertigem Geschrei (Albanien).

Die Konkurrenz für Roman Lob jedenfalls ist stark. Wir drücken Deutschland aber für morgen Abend natürlich fest die Daumen.

Roman Lob kann einpacken – Hier kommen die Babuschki russkji

15 Mai

Während Stefan Raab und halb Deutschland sich mal wieder einen Wolf gecastet haben und Roman Lob zu ihrem Favoriten für den Eurovision Songcontest 2012 nominierten, ist uns Russland weit voraus.Denn dort gilt nicht nur facettenreiches, musikalisches Können.

Während Roman Lob mit einem lässigen Stil und Rehblick überzeugen will, stellt Russland eine Gruppe von rüstigen Mütterchen auf.

Die fröhlichen Sängerinnen setzen dabei auf traditionelle Kleidung gepaart mit einem mehrsprachigen Text. Dabei verstehen sie es, das ganze Publikum mitzureißen und auf der Bühne eine tolle Show abzuliefern.

Nach unserer Meinung haben die russischen Omis schon jetzt für ihre Authenzität den Sieg verdient. Von uns bekommen sie jedenfalls schonmal 12 Punkte!

Neulich in der U-Bahn…

12 Mai

Wo kann man Berlin mehr erleben, besser kennenlernen als in der U-Bahn. Doch was sich kürzlich ereignete, war doch schockierend und neu.

Neulich saßen wir so in der U-Bahn. Es war die U2, die sich vor allem durch seine kulturell reichen und interessanten Fahrgäste auszeichnet.

Heute war sie eher leer. Doch dann stieg eine Gruppe ein. Es schien sich um mehrere befreundete Familien zu handeln. Mehrere Kinder und Erwachsene ganz unterschiedlichen Typs. Sie sprachen und unterhielten sich angeregt. Eines der Kinder, ein kleiner Junge, hatte eifrig ein inzwischen flüssiges Cola-Wassereis am Wickel und aß es mit allem, was er so zur Verfügung hatte. Sprich er nutzte nicht nur Munde, sondern auch das ganze Gesicht und seine Hände.

Nachdem er fertig war (und Gott weiß, was er eigentlich mit der Verpackung gemacht hatte), setzte er sich hin. Danach nahm er seine beiden Cola-Wassereis-Hände und beschmierte eine Festhaltestange von oben bis unten mit viel Eifer. Naja, außer natürlich die Stellen, die er nicht erreichen konnte.

Als das erledigt war, holte er zum Meisterschlag aus. Während die mitreisenden Erwachsenen inklusive seinem Vater in ihre Gespräche vertieft waren und ihm keinerlei Beachtung schenkten, leckte er die soeben eingeschmierte Stange mit viel Sorgfalt ab. Auch dass wir ihn beobachteten, schien ihn in seiner Arbeit nicht zu beeindrucken.

Aber sein Auftrag schien nicht beendet. Denn danach versuchte er, die Stange mit seinen Händen wieder trocken und sauber zu wischen (so schien es).

Kurz darauf verlies die Gruppe wieder die Bahn. Nach diesem Erlebnis möchten wir uns gar nicht ausmalen, was noch so in der U-Bahn vor sich geht…Wir jedenfalls haben uns zu Hause als erstes die Hände gewaschen.

Vielleicht könnte man es aber auch so sehen: Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!