Archive | November, 2011

Kill the boss

24 Nov

Manchmal sind sie wirklich unerträglich: Die Chefs oder Vorgesetzten  unserer Welt. Sie triezen uns, geben uns schier unlösbare Aufgaben und stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Manchmal treiben sie es sogar so weit auf die Spitze, dass wir ihnen am liebsten den Hals umdrehen würden und davon fantasieren, wie das Leben ohne sie aussähe.

Dieses durchaus bekannte Thema nahm sich auch der Regisseur Seth Gordon vor. In seiner Komödie “Kill the boss”, die am 1. September 2011 in die deutschen Kinos kamen, geben Jennifer Anniston, Kevin Spacey und Colin Farrell ein überzogenes Beispiel für drei wirklich verschiedene und ebenso abstoßende Vorgesetzte.

Während sie die drei Hauptfiguren Kurt, Dale und Nick immer weiter schikanieren, überlegen diese sich einen Plan, wie sie am besten ihre Bosse lsowerden können. Ein Abenteuer mit Höhen und tiefen beginnt, bei dem die drei Opfer ihre kriminellen Erfahrungen sammeln.

Doch nachdem sie viel Zeit, Nerven und Geld investiert haben, geht für sie dann doch noch alles einigermaßen klimpflich aus.

Zwar handelt es sich bei “Kill the boss” um eine turbulente Komödie. Doch selbst die Spitzenbesetzung des Films kann nicht die vulgären und teilweise geschmacklosen Witze wettmachen.

Während wir von den Bloggisten zwar an manchen Stellen durchaus etwas zu lachen hatten, mussten wir anderen einfach nur den Kopf schütteln.

Alles in allem können wir diesen Film nur wirklichen Fans der Darsteller empfehlen. Inhaltlich hat er allerdings kaum etwas zu bieten. Die Vorschau war besser als der Film.

Unsere Wertung: 1/5 Punkten

Solo für Anna

2 Nov

Wer kennt das nicht: Eines Morgens wacht man auf und denkt “Früher war alles besser.” Man schwelgt in Erinnerungen und denkt über vergangene Tage und vor allem Erlebnisse nach. Als man noch jung war, hatte man noch Wünsche und Träume. Doch dann kamen Ausbildung und die wirkliche Welt und man wird erwachsen.

Nicht so die Hauptfigur des Buches “Solo für Anna” von Michael Eichhammer. Für Frank Diemant ist die Studienzeit die beste gewesen: Einerseits die Band mit seinen Freunden Paul, Arne Alexander und Anna, anderseits der Flirt mit seiner Bandkollegin und die Liebe zur ihr, die aber immer unerfüllt blieb.

Nach dem Studium trennen sich die Wege. Doch als Frank wieder einmal einen Nebenjob verliert, blüht sein Traum von einer Musikkarriere mit seiner alten Band wieder auf, sowie der Wunsch einer Beziehung mit seiner Jugendliebe Anna.

Eine Abenteuerreise, bei der sich Jugendtraum und Realität begegnen und Freundschaften auf die Probe gestellt werden beginnt. Auf der Jagd nach dem großen Erfolg und der großen Liebe, gibt es immer wieder Auf und Abs für Frank, der jedoch nicht aufgibt.

Ereignisreich und amüsant geschrieben, erzählt dieses Buch von den heimlichen Hoffnungen vieler Erwachsener, die in schwierigen Momenten ihres Lebens ab und zu mal nostalgisch werden.

Der Titel des Buches ist clever zweideutig und passend gewählt. Trotzdem finden wir von den Bloggisten, dass das Buch zu realitätsfern und zu oberflächlich ist.

Insgesamt eine recht gute und vor allem leichte Lektüre nebenbei, aber keine herausragende oder tiefgreifende Literatur.

Unsere Wertung: 2,5/5 Punkten