Archive | Oktober, 2011

Die Nacht der Untoten oder auch „Halloween“

31 Okt

Das Datum der Daten, die Nacht der Nächte ist endlich wieder da: Halloween. Jedes Jahr zum 31. Oktober verkleiden sich tausende Menschen, Kinder gehen um die Häuser und fragen nach „Süßes, sonst gibt’s Saures“ und Jugendliche nutzen wieder einmal die Gelegenheit so richtig die Sau raus zu lassen in der Nacht der Untoten.

Habt ihr euch eigentlich schon mal über den Begriff „Untoter“ gewundert? Im Prinzip ist das doch jeder von uns. Im Allgemeinen versteht man darunter eher Vampire, Geister und Zombies. Aber „untot“ bedeutet eigentlich ja nur „nicht tot“. Also ist diese Nacht auch ganz eindeutig für jeden von uns gemacht. Während die einen denken, dass in dieser Nacht alle „Wesen“ die Grenze zwischen Leben und Tod überschreiten können, denken wir von den Bloggisten, dass jeder Spaß haben sollte und nicht nur die „Untoten“.

Also haben wir uns mal ein bisschen nachgedacht und sogar recherchiert! Hier unsere Vorschläge für euch:

  1. Bis hier hin habt ihr schon mal alles richtig gemacht. Ihr seid auf Bloggisten.de gegangen und lest fleißig. Sehr gute Beschäftigung auch für andere Tage, aber an Halloween lässt sich auch durchaus noch anderweitig die Zeit vertreiben.
  2. Ganz klassisch könntet ihr Kürbisse schnitzen, Totenkopfgirlanden und Fledermäuse aufhängen und einen blutigen Hexendrunk brauen. Ihr ladet einfach ein paar Leute zu euch ein, sorgt vielleicht noch für einen Stromausfall und schaut euch bei Kerzenschimmer einen Klassiker wie „Die Vögel“ von Hitchcock, „The Fog“ oder „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ an.
  3. Eine erweiterte Halloweenfeier könnt ihr im Garten eines Freundes oder einer Freundin veranstalten. Dort trefft ihr euch wie gehabt und macht eine „Gruselschnitzeljagd“. Das funktioniert im Prinzip wie eine richtige Schnitzeljagd, nur dass es im Dunkel stattfindet und man einige Extras einbauen kann: Man muss aus dem Dickicht mit den vielen Spinnen einen Gegenstand herausfischen, muss sich durch eine eklige Pampe mit dem Mund wühlen, um einen kleinen Schatz zu holen und einige können sich hinter den Ecken verstecken und als Geist fungieren
  4. Eine weitere klassische Möglichkeit stellt natürlich das „Süßes-sonst-gibt’s-Saures-Spiel“ dar. Verkleidet euch, klingelt an Haustüren und nehmt Tüten mit. Vor allem aber: Überlegt euch vorher ein paar Streiche, die ärgerlich für die Spießer in der Nachbarschaft sind, aber bei denen natürlich niemand zu Schaden kommt!
  5. Aber natürlich ist auch jede Menge los in den Clubs, Bars und anderen Veranstaltungsorten:
  • Alle unsere internationalen Leser können ja mal auf Soonnight schauen. Dort findet ihr vor allem für Paris viele Vorschläge und Angebote, aber auch für andere Städte.
  • Für alle unsere Berliner schaut doch einfach mal auf

Meinestadt.de

Berlin.de

  • An alle anderen: An Halloween wird es eigentlich nie langweilig. Schaut euch einfach mal im Internet um.

Und wenn ihr jetzt immer noch keine Idee habt oder ihr keine Lust habt im Internet zu schauen, dann ruft doch einfach mal einen Kumpel oder eine Freundin an. Vielleicht fällt dem oder der ja was ein. Wir wünschen euch jedenfalls viel Spaß und schaurig schönes Gruseln

Facebook – Neue Funktionen?

17 Okt

Tolles satire Video vom SWR, welches uns die neuen Funktionen von Facebook vorstellt. Hört sich doch gar nicht so schlecht an?

„Facebook“, „Apps“ und andere Fremdwörter

15 Okt

Oscar Wild sagte einmal sinngemäß: „Computer helfen dir, Probleme zu lösen, die du ohne sie nicht hättest.“

Die heutige Zeit ist voll von Technik: Neben dem ‚normalen‘ Computer gibt es inzwischen Notebooks, Netbooks und iPads. Aus einem Telefon mit Wählscheibe ist ein schnurlosen, dann ein mobiles Telefon geworden bis hin zu Smartphone und Co. Beinahe jeden Tag stellt ein anderer Hersteller ein neues Produkt vor und auf großen Messen wie CES, IFA und CeBIT übertrumpfen sich die Konzerne mit immer neuen Funktionen und Benutzeranwendungen. Zudem werden die Geräte immer kleiner und leichter.

Aber wer findet sich eigentlich noch wirklich zu Recht in diesem riesigen Dschungel? Wer einmal den Anschluss verpasst, betritt den elektronischen Markt (oder öffnet den Interversand) und schaut wie ein Schwein ins Uhrwerk. Man sagt, dass das Lernen mit dem Alter immer schwerer wird. Gleichzeitig wird unser Alltag aber immer schnelllebiger. Wer hat denn dann da noch die Zeit und die Kapazität, sich mit dieser neuen Technik auseinander zu setzen?

Andererseits helfen uns diese neuen Geräte auch im Alltag: Kühlschränke, die automatisch eine Einkaufsliste erstellen, Backöfen, die sich selbst ausstellen, wenn der Kuchen fertig ist, Handys, die einem sagen, wann der nächste Kinofilm beginnt und sogar wie schnell man dort hin gelangt und am besten alle Baustellen umfährt. Doch was tun, wenn man zur Nutzung eines Navigationsgeräts erst eine 40 Seiten dicke Gebrauchsanweisung studieren muss?

Des Weiteren muss man geradezu ein gesamtes Vokabular beherrschen, um diese Anweisungen dann auch noch zu verstehen. Für viele sind schon „Facebook“, „Features“ und „Flatscreen“ Fremdwörter, ganz zu schweigen von „Tools“, „Trojaner“ und „Treiber“.

Doch der Vormarsch der Technik ist nicht aufzuhalten. Jeden Tag werden wir abhängiger: Wie viele Europäer oder Amerikaner unter 25 Jahre würde heute noch ohne Internet, Handy oder Computer auskommen? Wo bleibt da der gute alte Brief oder das Stöbern in Bibliotheken?

Aber der Satz „Früher war alles besser!“ ist natürlich auch nicht ganz richtig. Wenn man erst einmal mit den ganzen Gerätschaften umzugehen weiß, dann können sie einem einen recht guten Dienst erweisen. Ein Ehepaar über tausende Kilometer getrennt kann sich von Angesicht zu Angesicht unterhalten, man kann schon Gestern erfahren, ob man Morgen einen Regenschirm braucht, man kann unvergessliche Momente in Bild und Ton festhalten und man kann sich über neue und alte Kulturen, Erfahrungen und Ansichten austauschen.

Doch vielleicht gilt heute noch wie damals:
„Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist.“ (Louis Pasteur)